Vertragssystem und Adult-Bereich

Das von Steinhöfel entwickelte System beruht darauf, dass eine Frau bereits in Prag vollständig darüber informiert wird, worauf sie sich einlässt, bevor sie für Bellaventra ausgewählt wird und später nach Jersey reist.

Die Grundstruktur lautet:

Aufklärung durch Hanna in Prag → Vorauswahl → professionelles Foto- und sexuelles Vorstellungsmaterial → Auswahl durch Hugo → viermonatige bezahlte Aufnahme-, Gesundheits-, Quarantäne- und Vorbereitungsphase in Prag → Organisation der erforderlichen Einreise- und Arbeitserlaubnisse für Jersey → direkte Anreise nach Jersey → abschließende Aufnahme und Gesundheitskontrolle → neunmonatiger Bellaventra-Vertrag → laufende Reality- und Adult-Produktion → jederzeitige endgültige Ausstiegsmöglichkeit.

Die früher vorgesehene Konstruktion über einen ersten Filmauftrag in Montevideo, Rückreise nach Europa und eine zweite selbst bezahlte Reise entfällt vollständig.

Die Frauen wissen bereits in Prag, dass Bellaventra Wohnort, Reality-Set und Adult-Produktionsumgebung zugleich ist.

Sie wissen, welche sexuellen Praktiken zum Produktionsprofil gehören, dass große Teile ihres Alltags in den dafür festgelegten Bereichen aufgezeichnet werden, dass Bellaventra als geschlossenes Gesundheits- und Produktionssystem funktioniert und dass der Aufenthalt auf Jersey auf neun Monate begrenzt ist.

 


 

1. Grundprinzip des Systems

Steinhöfels Konstruktion soll gewährleisten, dass keine Frau unter einer falschen Vorstellung über ihre spätere Tätigkeit nach Jersey gelangt.

Die entscheidende Informations- und Auswahlphase findet deshalb bereits in Prag statt.

Hanna erklärt den Frauen vollständig, was Bellaventra ist, welche Aufnahmen entstehen, wie das Zusammenleben funktioniert, welche sexuellen Produktionen vorgesehen sind, wie das Gesundheitskonzept aufgebaut ist und welche Vergütung sie erhalten.

Erst danach entscheidet die Frau, ob sie überhaupt am Auswahlverfahren teilnehmen möchte.

Die Teilnahme am Auswahlverfahren bedeutet noch nicht, dass Hugo sie auswählt.

Ebenso bedeutet Hugos Auswahl noch nicht, dass die Frau gegen ihren Willen verpflichtet werden könnte, später eine konkrete sexuelle Handlung körperlich durchzuführen.

Das vertraglich vereinbarte Tätigkeits- und Produktionsprofil beschreibt jedoch ausdrücklich, welche Produktionen grundsätzlich Bestandteil ihrer Tätigkeit sind.

Möchte eine Darstellerin dieses Produktionsprofil dauerhaft nicht mehr erfüllen, kann ihre Teilnahme am Bellaventra-System beendet werden.

Eine konkrete sexuelle Handlung wird nicht körperlich erzwungen.

 


 

2. Erste Stufe: vollständige Aufklärung durch Hanna in Prag

Bevor eine Frau für Hugo überhaupt gefilmt oder fotografiert wird, führt Hanna mit ihr ein ausführliches Gespräch.

Hanna bezeichnet Bellaventra nicht als unverbindlichen „Modeljob“, „Luxusjob“ oder irgendeine allgemeine Content-Produktion.

Sie sagt den Frauen offen, worum es geht.

Bellaventra ist im Grundprinzip eine Verbindung aus Big Brother, luxuriöser Lebensgemeinschaft und Adult-Produktion.

Die Frauen leben gemeinsam in Bellaventra auf Jersey.

In den dafür vorgesehenen Bereichen befinden sich fest installierte Kameras.

Der Alltag wird dort fortlaufend aufgezeichnet.

Gleichzeitig entstehen Adult-Produktionen mit Hugo sowie Produktionen ausschließlich zwischen den Darstellerinnen.

Hanna erklärt ebenfalls, dass die entstehenden Aufnahmen nicht für eine gewöhnliche öffentliche Massenvermarktung bestimmt sind.

Die Frauen sollen nicht davon ausgehen, dass ihre Aufnahmen anschließend überall öffentlich verkauft, auf gewöhnlichen Pornoplattformen verbreitet oder massenhaft auf Video, DVD, im Fernsehen oder über andere öffentliche Vertriebswege angeboten werden.

Der tatsächliche Empfängerkreis ist extrem klein.

Trotzdem handelt es sich organisatorisch und vertraglich um eine reale Adult-Produktion.

 


 

3. Sexuelles Produktionsprofil

Hanna erklärt bereits in Prag ausdrücklich, welche sexuellen Praktiken und Produktionsformen zu Hugos gewünschtem Profil gehören.

Hierzu gehören insbesondere:

  • Vaginalverkehr,
  • Oralverkehr,
  • Analverkehr,
  • Urinspiele,
  • lesbische Adult-Produktionen,
  • sexuelle Produktionen zwischen zwei oder mehreren Darstellerinnen,
  • Gruppenszenen mit mehreren Darstellerinnen und Hugo,
  • Gruppenszenen ausschließlich zwischen mehreren Darstellerinnen,
  • Produktionen, an denen Hugo selbst überhaupt nicht sexuell beteiligt ist,
  • sowie die von Hugo gewünschte Praxis, dass sein Penis nach analer Penetration oral gereinigt wird, unabhängig davon, ob die vorherige anale Penetration im Rektum der betreffenden Darstellerin oder im Rektum einer anderen Darstellerin stattgefunden hat.

Diese Punkte werden nicht verklausuliert.

Die Bewerberin soll nicht erst auf Jersey feststellen, was Hugo unter dem vereinbarten Produktionsprofil versteht.

Das Tätigkeits- und Produktionsprofil wird später Bestandteil der Vertragsunterlagen.

 


 

4. Bisexualität und Gruppenkonzept

Bellaventra ist nicht als Zusammenleben mehrerer voneinander vollständig getrennter Frauen konzipiert.

Das System beruht ausdrücklich auf einer bisexuellen Gruppendynamik.

Hanna erklärt deshalb bereits in Prag, dass die ausgewählten Frauen bisexuell sein beziehungsweise sexuellen und partnerschaftlichen Beziehungen mit Frauen grundsätzlich offen gegenüberstehen sollen.

Beziehungen und Sexualität zwischen den Darstellerinnen können Bestandteil des gemeinsamen Lebens, des Reality-Formats und der Adult-Produktion sein.

Sexuelle Kontakte zwischen zwei oder mehreren Frauen können selbst Gegenstand einer Produktion sein.

Dazu gehören lesbische Adult-Produktionen, Gruppenszenen zwischen mehreren Darstellerinnen und Produktionen, an denen Hugo überhaupt nicht beteiligt ist.

Daraus entsteht jedoch keine Verpflichtung, mit einer bestimmten Frau eine sexuelle oder partnerschaftliche Beziehung einzugehen oder eine bestehende Beziehung aufrechtzuerhalten.

Gerade weil die Frauen während ihres neunmonatigen Vertrags gemeinsam auf Jersey leben und Bellaventra als weitgehend geschlossenes System funktioniert, ist diese grundsätzliche Offenheit gegenüber der bisexuellen Gruppenkonzeption bereits ein wichtiges Auswahlkriterium in Prag.

 


 

5. Permanente Aufzeichnung und fest installierte Kameras

Hanna erklärt den Bewerberinnen bereits in Prag, dass Bellaventra gleichzeitig Wohnort, Reality-Set und Adult-Produktionsumgebung ist.

Die vertraglich vorgesehenen und entsprechend definierten Produktionsbereiche werden dauerhaft beziehungsweise entsprechend dem jeweiligen Produktionskonzept aufgezeichnet.

Die Frauen wissen deshalb bereits vor ihrer Entscheidung, dass nicht nur einzelne klassische Adult-Produktionen gefilmt werden.

Auch Alltagssituationen innerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche können Bestandteil der fortlaufenden Aufzeichnung sein.

Dazu können insbesondere gehören:

  • Schlafen,
  • Essen,
  • Sport,
  • Gespräche,
  • gemeinsame Freizeit,
  • Wellness,
  • Duschen,
  • Gruppendynamiken,
  • spontane Situationen,
  • sexuelle Kontakte zwischen den Darstellerinnen,
  • sowie sexuelle Produktionen mit Hugo.

Bellaventra funktioniert damit im Grundprinzip wie ein permanent laufendes Reality- und Adult-Produktionsset.

Die große Zahl fest installierter Kameras ist unmittelbar Bestandteil dieses Systems.

Dadurch muss nicht ständig Kamerapersonal unmittelbar neben den Frauen stehen.

Die Kameras erfassen die vertraglich als Produktionsbereiche festgelegten Räume und Zonen.

Damit können Alltag, Gespräche, Gruppendynamik, spontane Situationen und sexuelle Produktionen aufgezeichnet werden, ohne dass ständig eine klassische Filmcrew anwesend ist.

Die außergewöhnlich weitgehende Einbindung des Alltags in die Produktion und die permanente Aufzeichnung gehören zugleich zu den Gründen für die außergewöhnlich hohe Vergütung.

 


 

6. Kundenkreis und Verwertung

Die innerhalb Bellaventras entstehenden Aufnahmen sind nicht für eine gewöhnliche öffentliche Massenvermarktung vorgesehen.

Insbesondere ist nicht vorgesehen, dass das Material wie gewöhnliche kommerzielle Pornografie massenhaft verkauft, öffentlich auf Video oder DVD verbreitet, im Fernsehen ausgestrahlt oder später auf großen Pornoplattformen angeboten wird.

Der tatsächliche Kunden- beziehungsweise Empfängerkreis ist extrem klein.

Im Grundmodell besteht dieser insbesondere aus Hugo selbst sowie einem sehr kleinen, vorher bestimmten Kreis weiterer Personen.

Die Darstellerinnen sind vertraglich trotzdem Darstellerinnen einer real organisierten Adult-Produktion.

Die zuständige Produktionsgesellschaft zeichnet Material auf, verarbeitet es, stellt daraus Produktionen zusammen und hält beziehungsweise erwirbt die vertraglich eingeräumten Produktions- und Nutzungsrechte.

Die Produktionsstruktur ist damit real.

Die normale öffentliche und kommerzielle Massenverwertung ist dagegen gerade nicht der eigentliche Zweck des Systems.

 


 

7. Vorstellungsmaterial und sexuelle Vorstellungsvideos in Prag

Zeigt eine Frau nach Hannas vollständiger Aufklärung weiterhin Interesse, beginnt die eigentliche Vorauswahl.

Zunächst werden professionelle Fotos angefertigt.

Dabei werden insbesondere Gesicht, Figur, Ausstrahlung und Hugos besonderes Interesse am Bauch berücksichtigt.

Zusätzlich entsteht ein sexuelles Vorstellungsvideo.

Dieses Video wird ausdrücklich für Hugos Auswahl angefertigt und orientiert sich deshalb daran, was Hugo von einer möglichen Darstellerin sehen möchte.

Neben Gesicht, Körper und Bauch soll das Material erkennen lassen, wie die Bewerberin vor der Kamera wirkt und ob sie grundsätzlich zu dem ihr vorher vollständig erläuterten sexuellen Produktionsprofil passt.

Das Vorstellungsmaterial kann deshalb auch die im Produktionsprofil vorgesehenen sexuellen Darstellungen enthalten.

Hugo erhält dieses Material zur persönlichen Auswahl.

Er entscheidet anhand der Fotos und Videos, welche Frauen für Bellaventra überhaupt infrage kommen.

Nur Frauen, die Hugo auswählt und die nach wie vor selbst teilnehmen möchten, gelangen in die nächste Stufe.

 


 

8. Intimpflege und äußeres Erscheinungsbild

Hanna erklärt den Frauen bereits in Prag Hugos Vorstellungen hinsichtlich der Intimpflege.

Der Intimbereich einschließlich der Schamlippen soll gewachst und dort vollständig haarfrei sein.

Eine Rasur ist nicht vorgesehen.

Oberhalb bleibt ausdrücklich ein gepflegter Streifen Schamhaar, eine sogenannte Landebahn, erhalten.

Form und Breite müssen nicht bei jeder Frau identisch sein.

Der Streifen kann schmaler oder breiter sein und sich nach oben etwas verbreitern.

Eine vollständige Entfernung der gesamten Schambehaarung entspricht dagegen nicht Hugos gewünschtem Erscheinungsbild.

Auch diese Vorgabe wird nicht erst auf Jersey überraschend eingeführt.

 


 

9. Tschechinnen, Ukrainerinnen und Russinnen

Hannas ursprüngliches Umfeld in Prag besteht vor allem aus tschechischen Frauen.

Das ist für sie organisatorisch am einfachsten.

Hugo kennt jedoch bereits aus seiner Zeit in Monaco und von der Côte d’Azur zahlreiche Frauen aus der Ukraine und Russland und empfindet diesen Typ Frau als besonders attraktiv.

Er erklärt Hanna deshalb, dass er gezielt auch Ukrainerinnen und Russinnen im Auswahlverfahren sehen möchte.

Für Hanna ist das grundsätzlich kein Problem.

Es ist lediglich organisatorisch aufwendiger.

Sie erweitert ihre Suche entsprechend.

Auch diese Frauen reisen zunächst zu Hanna nach Prag.

Keine Frau wird direkt aus Russland oder der Ukraine nach Jersey geschickt, ohne zuvor das vollständige Auswahl-, Informations-, Gesundheits- und Vorbereitungsverfahren in Prag durchlaufen zu haben.

 


 

10. Bellaventra als wirtschaftliche Möglichkeit

Hanna erklärt den Frauen offen, dass Bellaventra zugleich eine außergewöhnliche wirtschaftliche Möglichkeit darstellt.

Die Frau verpflichtet sich nicht für Jahre.

Der reguläre Aufenthalt und Vertrag auf Jersey ist auf neun Monate begrenzt.

Bereits innerhalb dieser neun Monate kann sie ein Vermögen verdienen, für das sie unter gewöhnlichen Umständen erheblich länger arbeiten müsste.

Für den ursprünglichen Vertragsjahrgang 2003 beträgt die reguläre Nettovergütung für den vollständigen neunmonatigen Bellaventra-Vertrag insgesamt:

607.000 € netto.

Die vorherige viermonatige bezahlte Aufnahme- und Quarantänephase in Prag wird hiervon getrennt vergütet.

Das persönliche Ausstattungsbudget kommt ebenfalls zusätzlich hinzu.

Bellaventra kann deshalb für eine Frau eine bewusst zeitlich begrenzte Lebensphase sein, nach deren Ende sie mit erheblichem eigenem Vermögen in ihr bisheriges Leben zurückkehren oder etwas völlig Neues beginnen kann.

 


 

11. Auswahl durch Hugo

Hanna schickt nicht wahllos Frauen in die Aufnahmephase.

Sie trifft zunächst selbst eine Vorauswahl.

Die Bewerberinnen müssen zum von Hugo gewünschten äußeren Erscheinungsbild passen, das Bellaventra-Konzept verstanden haben und dem bisexuellen Gruppen- und Produktionsmodell grundsätzlich offen gegenüberstehen.

Danach erhält Hugo die entsprechenden Fotos und Vorstellungsvideos.

Hugo entscheidet, welche Frauen ihn interessieren.

Eine Frau, die Hugo nicht auswählt, beginnt nicht die mehrmonatige Bellaventra-Aufnahmephase.

Wählt Hugo sie aus, entscheidet die Frau erneut, ob sie tatsächlich fortfahren möchte.

Erst dann beginnt die nächste Stufe.

 


 

12. Hanna schlägt die Prager Quarantänestation vor

Die Entscheidung, die Aufnahme- und Quarantänephase in Prag durchzuführen, entsteht aus Hannas Kenntnis von Hugo.

Sie weiß, wie ausgeprägt sein Bedürfnis nach Hygiene und gesundheitlicher Kontrolle ist und wie stark ihn die Vorstellung möglicher Erkrankungen oder von außen in die Gruppe eingebrachter Infektionen beschäftigt.

Gleichzeitig kommen die Frauen ohnehin zunächst zu ihr nach Prag.

Für Hanna liegt deshalb eine praktische Lösung nahe:

Wenn die Frauen bereits in Prag sind, können sie auch dort bleiben, bis die gesamte gesundheitliche Aufnahmephase abgeschlossen ist.

Hugo finanziert die dafür erforderliche Struktur.

Hanna übernimmt die organisatorische Leitung der Prager Einrichtung.

Sie ist jedoch nicht Ärztin und trifft keine medizinischen Entscheidungen.

Untersuchungen, Befunde und medizinische Freigaben erfolgen durch entsprechend qualifiziertes medizinisches Personal.

 


 

13. Viermonatige Aufnahme- und Quarantänephase in Prag

Nach Hugos Auswahl und der erneuten Entscheidung der Frau beginnt in Prag eine ungefähr viermonatige Aufnahme-, Quarantäne-, Gesundheits- und Vorbereitungsphase.

Die Frau reist in dieser Zeit noch nicht nach Jersey.

Sie wird untergebracht und versorgt.

Hugo beziehungsweise die zuständige Gesellschaft finanziert insbesondere:

  • Unterkunft,
  • Verpflegung,
  • organisatorisches Personal,
  • qualifiziertes medizinisches Personal,
  • Untersuchungen,
  • Sport- und Trainingsmöglichkeiten,
  • körperliche Vorbereitung,
  • sowie die übrigen vorgesehenen Kosten der Aufnahmephase.

Die Prager Phase dient dazu, die Frau gesundheitlich und organisatorisch auf Bellaventra vorzubereiten, ohne bereits einen Teil ihrer auf neun Monate begrenzten Jersey-Zeit dafür zu verbrauchen.

Auch während dieser Phase kann die Frau ihre Teilnahme endgültig beenden.

 


 

14. Vergütung während der Prager Aufnahme- und Quarantänephase

Die Frauen werden bereits während der viermonatigen Aufnahme- und Quarantänephase bezahlt.

Die Vergütung beträgt:

433 € netto pro Tag.

Steuern, Sozialabgaben und sonstige gesetzlich erforderliche Abgaben werden zusätzlich von Hugo beziehungsweise der zuständigen Gesellschaft getragen.

Die 433 € sollen tatsächlich als Nettobetrag bei der Frau ankommen.

Die Vergütung für Prag ist von der späteren neunmonatigen Bellaventra-Vergütung auf Jersey getrennt.

Die Frau verdient damit bereits während der Aufnahmephase Geld, obwohl die reguläre Bellaventra-Produktion auf Jersey noch nicht begonnen hat.

 


 

15. Gesundheitsprogramm in Prag

Während der viermonatigen Prager Phase durchlaufen die ausgewählten Frauen das vorgesehene Gesundheitsprogramm.

Die medizinischen Untersuchungen und medizinischen Entscheidungen werden ausschließlich von entsprechend qualifiziertem medizinischem Personal durchgeführt.

Hanna und ihre Mitarbeiter organisieren Termine, Unterkunft, Abläufe und Betreuung.

Sie entscheiden jedoch nicht über medizinische Befunde.

Die Prager Phase dient insbesondere dazu, den gesundheitlichen Ausgangszustand festzustellen, notwendige Untersuchungen durchzuführen und die Voraussetzungen für die spätere Aufnahme in das geschlossene Gesundheits- und Produktionssystem auf Jersey herzustellen.

Gesundheitsdaten und Untersuchungsergebnisse werden innerhalb des Systems gesondert behandelt.

 


 

16. Sport und körperliche Vorbereitung in Prag

Die vier Monate in Prag dienen nicht ausschließlich der medizinischen Aufnahme.

Bereits dort beginnt die körperliche Vorbereitung auf Bellaventra.

Dazu gehört regelmäßiger Sport.

Die Frauen sollen nicht erst nach ihrer Ankunft auf Jersey beginnen, ihren Körper auf das Leben und die Produktion in Bellaventra vorzubereiten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Körpermitte, Bauchmuskulatur, Haltung und allgemeiner Körperspannung.

Der Bauch spielt bei Hugos ästhetischer Auswahl eine besondere Rolle.

Die Monate in Prag geben den Frauen deshalb Zeit, ihre körperliche Form weiter an das gewünschte Erscheinungsbild anzupassen.

Die Vorbereitung erfolgt über Training, Bewegung, Ernährung und das vorgesehene Gesundheitsprogramm.

Nach der Ankunft auf Jersey wird dieses Programm innerhalb Bellaventras fortgeführt.

 


 

17. Organisation der Einreise und Arbeitserlaubnis für Jersey

Während die Frau die Aufnahmephase in Prag durchläuft, organisiert die zuständige Gesellschaft die für ihre spätere Tätigkeit auf Jersey erforderlichen Unterlagen.

Die Gesellschaft stellt beziehungsweise organisiert die notwendigen Anträge.

Die staatlichen Behörden erteilen die erforderlichen Genehmigungen.

Der Beginn der auf Jersey vorgesehenen Beschäftigung wird so organisiert, dass die viermonatige Prager Vorbereitungsphase nicht unnötig von der für Jersey vorgesehenen neunmonatigen Vertrags- und Aufenthaltsstruktur abgezogen wird.

Erst wenn die gesundheitliche Aufnahmephase abgeschlossen ist und die erforderlichen Unterlagen vorliegen, erfolgt die Reise nach Jersey.

 


 

18. Direkte Anreise nach Jersey

Nach Abschluss der Prager Phase sollen die Frauen möglichst direkt nach Jersey gebracht werden.

Unnötige Zwischenstationen und komplizierte Reisewege werden vermieden.

Wenn es organisatorisch sinnvoll ist, chartert Hugo hierfür ein Privatflugzeug.

Ab 2005 verfügt Hugo zusätzlich über seine eigene Falcon 900EX.

Von diesem Zeitpunkt an kann die Maschine auch eingesetzt werden, um ausgewählte Frauen nach Abschluss ihrer Prager Aufnahmephase nach Jersey zu bringen.

Die Anreise nach Jersey bildet den Übergang von der europäischen Auswahl- und Vorbereitungsphase zur eigentlichen Bellaventra-Phase.

 


 

19. Aufnahme in Bellaventra auf Jersey

Nach der Ankunft auf Jersey erfolgt keine zweite mehrmonatige Quarantäne.

Die wesentliche Aufnahme- und Gesundheitsphase ist bereits in Prag abgeschlossen.

Auf Jersey finden nur noch die vorgesehenen abschließenden Kontrollen und organisatorischen Aufnahmevorgänge statt.

Danach wird die Frau Teil des regulären Bellaventra-Systems.

Von diesem Zeitpunkt an beginnt ihr neunmonatiger Bellaventra-Vertrag und die reguläre Reality- und Adult-Produktionsphase.

 


 

20. Beginn der regulären Reality- und Adult-Produktion

Nach der Aufnahme auf Jersey gilt Bellaventra für die Darstellerin als dauerhaft laufendes Produktionsset.

Es gibt deshalb nicht ausschließlich klassische, lange im Voraus terminierte Drehtage.

Die fest installierten Kameras zeichnen die dafür vorgesehenen Bereiche fortlaufend beziehungsweise entsprechend dem Produktionskonzept auf.

Aus dem entstandenen Material können anschließend einzelne Produktionen zusammengestellt werden.

Gerade die fest installierte Kamerastruktur ermöglicht es, weitgehend auf ständig anwesendes Kamerapersonal zu verzichten.

Dadurch bleibt das Reality-Konzept erhalten.

Die Frauen befinden sich nicht ständig in einer Situation, in der eine Filmcrew unmittelbar neben ihnen steht, obwohl die dafür vorgesehenen Bereiche fortlaufend aufgezeichnet werden.

 


 

21. Tagesablauf innerhalb Bellaventras

Außerhalb konkret stattfindender Produktionen verfügen die Darstellerinnen über einen weitgehend freien Tagesablauf.

Sie können grundsätzlich selbst entscheiden, wann sie:

  • aufstehen,
  • schlafen,
  • essen,
  • Sport treiben,
  • schwimmen,
  • den Spa- und Wellnessbereich nutzen,
  • sich mit anderen Darstellerinnen beschäftigen,
  • oder die für sie vorgesehenen Bereiche Bellaventras nutzen.

Die umfangreiche Infrastruktur Bellaventras steht ihnen während ihrer Teilnahme zur Verfügung.

Kosmetik, Körperpflege, Waxing, Haare und vergleichbare Schönheitspflege werden innerhalb Bellaventras organisiert.

Dafür ist insbesondere der umfangreiche Spa- und Wellnessbereich vorgesehen.

Externe Schönheitstermine gehören deshalb nicht zum System.

 


 

22. Gemeinsames Abendessen

Eine feste gemeinschaftliche Struktur ist das gemeinsame Abendessen.

Dieses findet grundsätzlich um:

19:30 Uhr

statt.

Hugo möchte, dass sich die Gruppe mindestens einmal täglich vollständig trifft und der Charakter einer gemeinsamen Lebensgemeinschaft erhalten bleibt.

Die Teilnahme wird deshalb grundsätzlich erwartet.

Eine Erkrankung oder ein anderer nachvollziehbarer Grund stellt jedoch nicht automatisch einen Vertragsverstoß dar.

 


 

23. Produktionen mit Hugo und weiteres Produktionsprofil

Sexuelle Produktionen mit Hugo werden nicht zwingend Wochen im Voraus auf einen bestimmten Tag und eine bestimmte Uhrzeit festgelegt.

Teil des Reality-Konzepts ist, dass die Darstellerinnen nicht immer vorher wissen, ob und wann an einem bestimmten Tag eine entsprechende Produktion stattfindet.

Innerhalb des vertraglich vereinbarten Produktionsprofils entscheidet Hugo als Hauptdarsteller beziehungsweise die Produktionsleitung, wann eine Produktion angesetzt wird.

Die Arten sexueller Darstellungen, die grundsätzlich Bestandteil dieses Profils sein können, sind der Darstellerin bereits seit Prag bekannt.

Dazu gehören insbesondere:

  • Vaginalverkehr,
  • Oralverkehr,
  • Analverkehr,
  • Urinspiele,
  • die ausdrücklich beschriebene orale Reinigung von Hugos Penis nach vorheriger analer Penetration,
  • sexuelle Handlungen zwischen zwei Darstellerinnen,
  • sexuelle Handlungen zwischen mehreren Darstellerinnen,
  • lesbische Adult-Produktionen,
  • Gruppenszenen zwischen mehreren Frauen und Hugo,
  • Gruppenszenen ausschließlich zwischen mehreren Darstellerinnen,
  • sowie Produktionen ausschließlich zwischen den Darstellerinnen, an denen Hugo selbst nicht sexuell beteiligt ist.

Die Aufnahme dieser Inhalte in das Tätigkeitsprofil dient dazu, dass über die Art der möglichen Produktionen von Anfang an Klarheit besteht.

 


 

24. Beziehungen und sexuelle Produktionen innerhalb der Gruppe

Beziehungen zwischen den Darstellerinnen werden innerhalb Bellaventras grundsätzlich gefördert.

Das System geht von einer bisexuellen Gruppendynamik aus.

Partnerschaften und sexuelle Beziehungen zwischen den Frauen können Bestandteil des gemeinschaftlichen Lebens und des Reality-Formats sein.

Sie können gleichzeitig Bestandteil der Adult-Produktion sein.

Das Produktionssystem umfasst deshalb ausdrücklich auch Aufnahmen:

  • zwischen zwei Frauen,
  • zwischen mehreren Frauen,
  • lesbischer sexueller Kontakte,
  • von Gruppenszenen zwischen Darstellerinnen,
  • und von Szenen, an denen Hugo überhaupt nicht beteiligt ist.

Es besteht jedoch keine Verpflichtung, mit einer bestimmten Frau eine Beziehung aufzunehmen oder eine bestehende Beziehung fortzuführen.

 


 

25. Die drei tschechischen Betreuerinnen

Für die Darstellerinnen stehen innerhalb Bellaventras drei tschechische Betreuerinnen zur Verfügung.

Die bereits für Bellaventra festgelegten drei Frauen bleiben in dieser Funktion bestehen.

Ihre Namen werden aus der bestehenden Personenliste unverändert übernommen.

Die drei Betreuerinnen sind unmittelbar für die Darstellerinnen erreichbar und dienen als persönliche und organisatorische Ansprechpartnerinnen.

Sie kümmern sich insbesondere um:

  • organisatorische Fragen,
  • persönliche Anliegen,
  • Abstimmungen innerhalb Bellaventras,
  • Termine,
  • Einkäufe und Besorgungen,
  • die Verbindung zum übrigen Personal,
  • sowie praktische Probleme des täglichen Lebens.

Durch drei Betreuerinnen ist gewährleistet, dass nicht sämtliche persönlichen oder organisatorischen Anliegen der Darstellerinnen über Hugo laufen müssen.

Die Betreuerinnen gehören organisatorisch zum Bellaventra-System, bilden für die Frauen jedoch eine von Hugo getrennte unmittelbare Anlaufstelle.

 


 

26. Reguläre Vergütung auf Jersey

Für den ursprünglichen Vertragsjahrgang 2003 beträgt die reguläre Vergütung für den vollständigen neunmonatigen Bellaventra-Vertrag:

607.000 € netto.

Sämtliche Steuern, Sozialabgaben und sonstigen gesetzlich erforderlichen Abgaben werden zusätzlich von Hugo beziehungsweise der zuständigen Gesellschaft getragen.

Die 607.000 € sind damit der tatsächliche Nettobetrag der Darstellerin für die neunmonatige reguläre Bellaventra-Vertragsphase.

Die zuvor während der viermonatigen Aufnahme- und Quarantänephase in Prag gezahlten 433 € netto pro Tag sind darin nicht enthalten.

Auch das persönliche Ausstattungsbudget wird zusätzlich gewährt.

 


 

27. Persönliches Ausstattungsbudget

Zusätzlich erhält jede Darstellerin:

538 € netto pro Tag

als zweckgebundenes persönliches Ausstattungsbudget.

Dieses Budget kann insbesondere verwendet werden für:

  • Kleidung,
  • Schuhe,
  • Kosmetik,
  • Accessoires,
  • und vergleichbare persönliche Ausstattung.

Das Budget ist nicht als zusätzliches Sparvermögen gedacht.

Es soll dafür sorgen, dass die Frauen regelmäßig Kleidung, Kosmetik und andere Dinge kaufen können, die im Bellaventra-Leben und innerhalb der Produktion genutzt werden.

Nicht verbrauchtes Guthaben verfällt nicht am Ende jedes Tages oder Monats.

Es kann übertragen und später für entsprechende Anschaffungen verwendet werden.

Es bleibt jedoch zweckgebunden und wird nicht automatisch als zusätzliches frei verfügbares Einkommen ausgezahlt.

Schönheitsbehandlungen selbst werden grundsätzlich innerhalb Bellaventras über den dortigen Spa- und Wellnessbereich organisiert und müssen nicht außerhalb wahrgenommen werden.

 


 

28. Anpassung der Vergütung nach Vertragsjahrgang

Da der einzelne Bellaventra-Vertrag nur neun Monate dauert, findet keine mehrjährige automatische Erhöhung innerhalb desselben Vertrags statt.

Stattdessen wird die Vergütung für neu beginnende Verträge beziehungsweise neue Vertragsjahrgänge angepasst.

Ausgehend von:

607.000 € netto für neun Monate im Jahr 2003

wird die Vergütung jährlich um 3 Prozent angehoben.

Damit ergibt sich:

2003: 607.000 € netto

2004: 625.210 € netto

2005: 643.966 € netto, also rund 644.000 € netto

für jeweils neun Monate.

Damit entspricht die Entwicklung der vorgesehenen Größenordnung von rund 644.000 € netto im Jahr 2005.

Die Prager Quarantänevergütung und das Ausstattungsbudget bleiben eigenständige Vergütungsbestandteile.

 


 

29. Vorauszahlung

Die reguläre Vergütung wird jeweils 14 Tage im Voraus gezahlt.

Die Darstellerin bestimmt selbst, auf welches Konto die Zahlung erfolgt.

Das Konto kann:

  • auf Jersey,
  • in ihrem Heimatland,
  • oder in einem anderen Land

geführt werden.

Sie kann ihrer Mutter, einer Freundin, einem Familienmitglied oder einer anderen Vertrauensperson eine Vollmacht für dieses Konto erteilen.

Damit kann eine außerhalb Bellaventras befindliche Vertrauensperson unabhängig kontrollieren, ob die vereinbarte Vergütung tatsächlich eingeht.

 


 

30. Keine Rückzahlung der vorausgezahlten 14 Tage

Entscheidet sich eine Darstellerin nach Erhalt der Vorauszahlung dazu, Bellaventra endgültig zu verlassen und ihren Vertrag zu beenden, muss sie die bereits erhaltene Vergütung für die kommenden 14 Tage nicht zurückzahlen.

Es besteht insbesondere keine Verpflichtung, die bereits vorausgezahlte Zeit noch abzuarbeiten.

Dasselbe Prinzip gilt bei einer Beendigung des Vertrags durch die Produktionsseite aufgrund eines wesentlichen Vertragsverstoßes oder aus einem anderen vertraglich vorgesehenen Beendigungsgrund.

Eine bereits wirksam geleistete Vorauszahlung verbleibt bei der Darstellerin.

 


 

31. Wettbewerbs- und Bewertungssystem

Das Produktionsformat enthält zusätzlich einen Wettbewerbsbestandteil.

Für jeden festgelegten Bewertungszeitraum werden die zwei bestbewerteten Darstellerinnen bestimmt.

Diese erhalten für den entsprechenden Zeitraum:

50 Prozent höhere Vergütung.

Dabei handelt es sich nicht lediglich um eine einzelne Bonuszahlung, sondern um eine für den festgelegten Zeitraum um 50 Prozent erhöhte Vergütung.

Die Bewertung richtet sich nicht ausschließlich danach, wie häufig eine Darstellerin mit Hugo Sex hat.

Berücksichtigt wird das gesamte Funktionieren innerhalb des Reality- und Produktionsformats.

Dazu können insbesondere gehören:

  • Verhalten innerhalb der Gruppe,
  • Zuverlässigkeit,
  • Beteiligung am gemeinschaftlichen Leben,
  • Umgang mit anderen Darstellerinnen,
  • Funktionieren innerhalb des Reality-Formats,
  • Beteiligung an Produktionen,
  • sowie die Bewertung durch den sehr kleinen Kreis der vorgesehenen Zuschauer beziehungsweise Empfänger.

 


 

32. Vertragsdauer

Der reguläre Bellaventra-Vertrag auf Jersey wird für:

neun Monate

geschlossen.

Diese Begrenzung ist fester Bestandteil des Modells.

Die viermonatige Prager Aufnahme- und Quarantänephase liegt davor und ist von der neunmonatigen Jersey-Vertragsphase getrennt.

Die Tätigkeit soll keine automatische dauerhafte Bindung an Hugo oder Bellaventra schaffen.

Sie ist vielmehr als finanziell außergewöhnliche, aber zeitlich begrenzte Phase im Leben einer Darstellerin konzipiert.

Nach Ablauf der neun Monate endet der jeweilige Vertrag.

Eine spätere erneute Zusammenarbeit müsste gegebenenfalls organisatorisch, rechtlich und vertraglich neu geregelt werden.

 


 

33. Vorzeitige Beendigung

Die Darstellerin kann ihre Teilnahme auch vor Ablauf der neun Monate endgültig beenden.

Sie benötigt hierfür keine Zustimmung Hugos, der Produktionsgesellschaft, der Betreuerinnen, des Sicherheitspersonals oder einer anderen Person.

Mit ihrer endgültigen Entscheidung endet ihre Teilnahme an der laufenden Produktion.

Sie muss Bellaventra anschließend innerhalb von zwei Stunden verlassen.

Die bereits für 14 Tage vorausgezahlte Vergütung bleibt bei ihr.

Von diesem Zeitpunkt an gelten die Regeln des geschlossenen Produktions- und Gesundheitssystems für sie nicht mehr.

 


 

34. Vorübergehendes Verlassen Bellaventras

Von einer endgültigen Vertragsbeendigung ist ein nur vorübergehendes Verlassen Bellaventras zu unterscheiden.

Möchte eine Darstellerin Bellaventra zeitweise verlassen und anschließend unmittelbar in das bestehende geschlossene Produktions- und Gesundheitssystem zurückkehren, gelten hierfür die vorgesehenen Bedingungen.

Solche vorübergehenden Abwesenheiten können insbesondere betreffen:

  • Einkäufe,
  • Restaurantbesuche,
  • private Besorgungen,
  • Freizeitaktivitäten,
  • erforderliche externe medizinische Termine,
  • Treffen mit Personen außerhalb Bellaventras,
  • Reisen,
  • sowie andere zeitlich begrenzte Aufenthalte außerhalb des Anwesens.

Schönheitstermine außerhalb Bellaventras gehören ausdrücklich nicht dazu.

Kosmetik, Haare, Waxing, Körperpflege und vergleichbare Behandlungen werden innerhalb Bellaventras über den eigenen Spa- und Wellnessbereich organisiert.

Die Regelung einer vorübergehenden Abwesenheit bestimmt ausschließlich, unter welchen Bedingungen eine Darstellerin anschließend unmittelbar Bestandteil des geschlossenen Systems bleiben kann.

Sie ist keine Erlaubnis, die erforderlich wäre, um Bellaventra endgültig zu verlassen.

 


 

35. Sicherheitspersonal und Sichtkontakt bei vorübergehenden Ausgängen

Während einer vorübergehenden Abwesenheit wird die Darstellerin grundsätzlich von dem dafür vorgesehenen Sicherheitspersonal begleitet.

Die Begleitung dient insbesondere dazu, sicherzustellen, dass während der Abwesenheit keine sexuellen Kontakte mit Personen außerhalb der festgelegten Produktionsgruppe stattfinden und dadurch das geschlossene Gesundheits- und Produktionssystem beeinträchtigt wird.

Während der vorübergehenden Abwesenheit bleibt die Darstellerin deshalb grundsätzlich im Sichtfeld des begleitenden Personals.

Die Begleitpersonen müssen nachvollziehen können, ob Kontakte oder Situationen entstehen, die für das geschlossene Gesundheits- und Produktionssystem relevant sind.

Die Darstellerin entfernt sich während eines solchen vorübergehenden Ausgangs grundsätzlich nicht unbeobachtet von der Begleitung, wenn sie anschließend unmittelbar in das bestehende geschlossene System zurückkehren möchte.

Diese Regel gilt ausschließlich für vorübergehende Abwesenheiten während der fortbestehenden Teilnahme.

Entscheidet sich die Darstellerin für den endgültigen Austritt aus Bellaventra, endet diese Regel.

 


 

36. Reisen nach London, Paris und andere Ziele

Während des neunmonatigen Aufenthalts auf Jersey können die Darstellerinnen, soweit die jeweiligen Einreise-, Aufenthalts- und sonstigen rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, Bellaventra zeitweise auch für Reisen verlassen.

Vorgesehen sind insbesondere gelegentliche Reisen nach:

London

oder

Paris.

Solche Reisen können gemeinsam mit Hugo oder in kleineren Gruppen stattfinden.

Auch auf diesen Reisen werden die Darstellerinnen von Sicherheitspersonal begleitet.

Das geschlossene Gesundheits- und Produktionssystem wird dadurch nicht aufgehoben.

Insbesondere dürfen während dieser Reisen keine sexuellen Kontakte mit Personen außerhalb der festgelegten Produktionsgruppe stattfinden.

Bis einschließlich 2004 können für solche Reisen bei Bedarf Privatflugzeuge gechartert werden.

Ab 2005 steht Hugo zusätzlich seine eigene Falcon 900EX zur Verfügung.

Sie kann sowohl für die Anreise ausgewählter Frauen nach Jersey als auch für Reisen der Bellaventra-Gruppe nach London, Paris oder zu anderen geeigneten Zielen eingesetzt werden.

Die Möglichkeit solcher Reisen ändert nichts an der grundsätzlich auf neun Monate begrenzten Vertragsstruktur auf Jersey.

 


 

37. Externe sexuelle Kontakte

Während der regulären Produktionsphase dürfen Teilnehmerinnen, die Bestandteil des geschlossenen Produktionssystems bleiben wollen, keine sexuellen Kontakte mit Personen außerhalb der festgelegten Produktionsgruppe unterhalten.

Diese Regel gilt auch während:

  • Einkäufen,
  • Restaurantbesuchen,
  • Freizeitaktivitäten,
  • privaten Besorgungen,
  • medizinisch notwendigen externen Terminen,
  • Reisen nach London oder Paris,
  • und anderen vorübergehenden Abwesenheiten.

Hintergrund der Produktionsregel ist, dass innerhalb der Gruppe sexuelle Szenen ohne Barriereschutz vorgesehen sind und keine zusätzlichen gesundheitlichen Risiken durch externe Sexualkontakte in das geschlossene System eingebracht werden sollen.

Ein Verstoß gegen diese Regel kann deshalb zur sofortigen Beendigung der Teilnahme am Produktionssystem führen.

Eine bereits gezahlte Vergütung wird dadurch nicht zurückgefordert.

 


 

38. Gesundheitskontrollen während der Produktionsphase und Kern von Steinhöfels Konstruktion

Die Teilnehmerinnen nehmen während der gesamten Jersey-Produktionsphase regelmäßig an den innerhalb des Gesundheitskonzepts vorgesehenen Untersuchungen teil.

Die medizinischen Untersuchungen werden von entsprechend qualifiziertem medizinischem Personal durchgeführt.

Ein ausdrücklich bestimmter Verantwortlicher überwacht organisatorisch, ob die für das Produktionssystem erforderlichen Untersuchungen durchgeführt worden sind und ob die Voraussetzungen für die weitere Teilnahme vorliegen.

Das System sieht ausdrücklich Situationen vor, in denen eine Teilnehmerin Bellaventra vorübergehend verlassen kann.

Dazu können beispielsweise bestimmte Zeiten während der Menstruation gehören.

Auch dann gelten, sofern die Frau anschließend unmittelbar in das geschlossene Produktionssystem zurückkehren möchte, dieselben Grundbedingungen wie bei anderen vorübergehenden Abwesenheiten:

  • organisatorische Abstimmung,
  • Begleitung durch das vorgesehene Sicherheitspersonal,
  • grundsätzlicher Sichtkontakt,
  • kein unbeobachtetes Entfernen von der Begleitung,
  • keine externen sexuellen Kontakte,
  • Einhaltung der für das geschlossene Produktionssystem vorgesehenen Kontaktregeln,
  • sowie Rückkehr entsprechend den vereinbarten Bedingungen.

Wesentliche Verstöße gegen die vereinbarten Produktions- und Gesundheitsbedingungen können zur sofortigen Beendigung des Bellaventra-Vertrags führen.

Dazu gehören insbesondere erhebliche Verstöße gegen das geschlossene Gesundheitskonzept oder nicht offengelegte externe Sexualkontakte während der laufenden Teilnahme.

Daneben kann der Vertrag beendet werden, wenn eine weitere Teilnahme einer Darstellerin aufgrund erheblicher und dauerhaft nicht lösbarer Konflikte innerhalb der Gruppe nicht mehr sinnvoll möglich ist.

Hierzu gehören insbesondere unüberwindbare Differenzen mit einer oder mehreren anderen Darstellerinnen.

Nicht jeder Streit, jede persönliche Abneigung oder jede vorübergehende Auseinandersetzung stellt bereits einen solchen Grund dar.

Gemeint sind Konflikte, bei denen dauerhaft davon ausgegangen werden muss, dass ein funktionierendes Zusammenleben oder eine gemeinsame Produktion innerhalb Bellaventras nicht mehr möglich ist.

Dies kann insbesondere der Fall sein bei:

  • dauerhaft eskalierenden persönlichen Konflikten,
  • einer vollständigen Zerrüttung des Verhältnisses zwischen einzelnen Darstellerinnen,
  • wiederholten erheblichen Auseinandersetzungen,
  • einer dauerhaften Verweigerung notwendiger gemeinsamer Produktionssituationen,
  • einer Gruppendynamik, durch die das gemeinsame Leben oder die Produktion erheblich beeinträchtigt wird,
  • oder vergleichbaren unüberwindbaren persönlichen Differenzen.

In solchen Fällen kann die Produktionsseite den Vertrag einer oder mehrerer beteiligter Darstellerinnen beenden.

Eine Vertragsbeendigung aus diesem Grund oder aufgrund eines Vertragsverstoßes führt nicht zur Rückforderung bereits wirksam geleisteter Vorauszahlungen.

Kern von Steinhöfels Konstruktion

Der entscheidende Gedanke hinter dem gesamten System besteht darin, Hugos Verhältnis zu den Frauen strukturell abzusichern und möglichst vollständig zu dokumentieren, unter welchen Voraussetzungen eine Frau nach Jersey gekommen ist und an Bellaventra teilnimmt.

Steinhöfel baut deshalb eine nachvollziehbare Kette auf.

Eine Frau weiß bereits in Prag, worum es geht.

Sie kennt das sexuelle Produktionsprofil.

Sie kennt Vaginalverkehr, Oralverkehr, Analverkehr, Urinspiele und die besondere von Hugo verlangte Reinigungspraxis.

Sie weiß, dass sexuelle Produktionen zwischen zwei oder mehreren Frauen einschließlich lesbischer Adult-Produktionen und Gruppenszenen Teil des Systems sein können.

Sie weiß, dass Hugo an solchen Produktionen nicht zwingend beteiligt sein muss.

Sie kennt das bisexuelle Gruppenkonzept.

Sie kennt das Reality-Konzept.

Sie kennt die permanente Aufzeichnung.

Sie weiß, dass Bellaventra mit einer großen Zahl fest installierter Kameras arbeitet.

Sie kennt den extrem kleinen Empfängerkreis und weiß, dass keine gewöhnliche öffentliche Massenvermarktung vorgesehen ist.

Erst nach dieser vollständigen Aufklärung entscheidet sie, ob sie überhaupt am Auswahlverfahren teilnehmen möchte.

Danach entstehen professionelle Fotos und das für Hugo bestimmte Vorstellungsmaterial.

Hugo trifft seine Auswahl.

Die Frau entscheidet erneut, ob sie fortfahren möchte.

Danach beginnt die ungefähr viermonatige Aufnahme-, Gesundheits-, Quarantäne- und Vorbereitungsphase in Prag.

Während dieser Zeit wird sie bereits mit 433 € netto pro Tag bezahlt.

Sie wird medizinisch untersucht.

Sie wird sportlich und körperlich vorbereitet.

Auch Bauchmuskulatur, Haltung und Körperspannung werden bereits in Prag trainiert.

Parallel werden die erforderlichen Unterlagen für Jersey organisiert.

Erst nach Abschluss dieser Phase reist sie nach Jersey.

Nach Möglichkeit erfolgt die Reise direkt.

Bei Bedarf wird ein Privatflugzeug gechartert; ab 2005 kann Hugos Falcon 900EX eingesetzt werden.

Auf Jersey beginnt nach den abschließenden Kontrollen der auf neun Monate begrenzte Bellaventra-Vertrag.

Für den Vertragsjahrgang 2003 beträgt die reguläre Vergütung 607.000 € netto für neun Monate.

Für 2004 beträgt sie 625.210 € netto.

Für 2005 beträgt sie 643.966 € netto, also rund 644.000 € netto.

Zusätzlich verfügt die Darstellerin über das vorgesehene Ausstattungsbudget von 538 € netto pro Tag.

Ihre reguläre Vergütung wird jeweils 14 Tage im Voraus auf ein von ihr selbst bestimmtes Konto überwiesen.

Bereits geleistete 14-Tage-Vorauszahlungen werden bei einem späteren Ausscheiden nicht zurückgefordert.

Während der fortbestehenden Teilnahme gelten die Regeln des geschlossenen Gesundheits- und Produktionssystems.

Vorübergehende Abwesenheiten und Reisen erfolgen deshalb mit dem vorgesehenen Sicherheitspersonal und unter Sichtkontakt, insbesondere damit keine externen sexuellen Kontakte stattfinden.

Schönheitspflege wird innerhalb Bellaventras über den eigenen Spa- und Wellnessbereich organisiert.

Für einen endgültigen Austritt benötigt die Darstellerin dagegen keine Zustimmung.

Damit lautet Steinhöfels Grundprinzip:

Nicht eine einzige Unterschrift trägt das gesamte System, sondern die nachvollziehbare Abfolge vollständiger Aufklärung in Prag, eigener Entscheidung zur Bewerbung, dokumentierter Vorauswahl, Hugos Auswahl, erneuter Entscheidung der Frau, bezahlter viermonatiger Aufnahme- und Gesundheitsphase, körperlicher Vorbereitung, ordnungsgemäß organisierter Anreise nach Jersey, neunmonatigem Vertrag, außergewöhnlich hoher Vergütung, eigener Verfügung über das verdiente Geld, laufender Vorauszahlung und der jederzeit bestehenden Möglichkeit, die Teilnahme endgültig zu beenden.