Bellaventra Flotte

Begründung der Flugzeugflotte

Der ACJ319 wurde als regionales Geschäftsflugzeug angeschafft. Mit seinen zusätzlichen Treibstofftanks konnte er praktisch alle wichtigen Ziele in Südamerika, Mittelamerika und weiten Teilen der Karibik erreichen. Er war damit ideal für kürzere und mittlere Reisen der Führungsspitze, ohne für jeden Flug den wesentlich größeren und kostenintensiveren A340 einsetzen zu müssen.

Der ACJ340-500 erfüllte eine andere Aufgabe. Seine außerordentliche Reichweite ermöglichte Direktflüge zwischen Uruguay und Europa. Die Strecke Nizza–Montevideo beträgt ungefähr 11.000 Kilometer und lag damit innerhalb seiner realistischen Planungsreichweite. Hugo nutzte dieses Flugzeug persönlich jedoch nur ein einziges Mal: für seinen endgültigen Flug von Nizza nach Montevideo. Danach reiste er grundsätzlich nicht mehr.

Beide Maschinen dienten daher nicht als persönliche Privatflugzeuge Hugos, sondern als firmeneigene Transportmittel für die Führungsspitze seiner Investmentgesellschaft und später der gesamten Holding. Hauptnutzer war Michael Schubert, Hugos rechte Hand. Er setzte die Flugzeuge für Verhandlungen, Unternehmensbesuche, Regierungs­gespräche und die Kontrolle internationaler Beteiligungen ein.

Der alternde und wirtschaftlich zunehmend ungünstige A340-500 wurde später durch einen ACJ350-900 ersetzt. Der A350 bot eine noch größere Reichweite, benötigte nur zwei statt vier Triebwerke und verbrauchte erheblich weniger Treibstoff. Für eine Holding mit Sitz im weit entfernten Uruguay war dieser Austausch logisch: Die europäische und internationale Erreichbarkeit blieb erhalten, während Betriebskosten und technischer Aufwand sanken.

Reichweiten

Maximale Reichweite 75 % als konservative Planungsreichweite

ACJ319 mit Zusatztanks 11.100 km 8.325 km - Kaufpreis 2005: 60 Mio € 

ACJ319 NEO mit Zusatztanks 12.500 km 9.375 km - Kaufpreis 2020: 115 Mio € 

ACJ340-500etwa 16.670 km 12.503 km - Kaufpreis 2005: 280 Mio €

ACJ350-900 20.550 km 15.413 km - Kaufpreis: 2025: 550 Mio €

Bild oben: Airbus ACJ 319 gekauft 2005 - ab 2020 wurde dann der ACJ 319 NEO gekauft

Bild oben: Airbus ACJ 340 400 gekauft 2005

Bild oben: Airbus ACJ 350 900 gekauft 2025


Begründung der Flugzeugflotte

Hugo trennt seine Fahrzeugflotte bewusst in Arbeitsfahrzeuge und persönliche Fahrzeuge.

Für Geheimdienstmitarbeiter, Sicherheitskräfte, Begleitfahrzeuge, Einkäufe, Kurierdienste und andere tägliche Aufgaben setzt er fast ausschließlich auf den Nissan Pathfinder. Der wichtigste Grund dafür ist die praktische Versorgung in Uruguay. Nissan verfügt im Land und in der Region über ein gut ausgebautes Händler-, Werkstatt- und Ersatzteilnetz. Für eine größere Flotte bedeutet das kurze Reparaturzeiten, eine unkomplizierte Ersatzteilversorgung und die Möglichkeit, die Fahrzeuge ohne aufwendige Speziallogistik warten zu lassen.

Der Pathfinder bietet für Hugos Organisation außerdem eine sinnvolle Mischung aus Platz, Robustheit und Unauffälligkeit. Er kann mehrere Personen und Ausrüstung transportieren, kommt mit schlechteren Straßen und ländlichen Gebieten zurecht und fällt gleichzeitig deutlich weniger auf als ein großer Luxus-SUV.

Hugo lässt die Fahrzeuge deshalb möglichst einheitlich auftreten. Sie erhalten dieselbe dunkle Lackierung, weitgehend identische Ausstattung, gleiche Felgen und möglichst wenige äußerlich erkennbare Unterschiede. Dadurch ist von außen kaum festzustellen, ob ein bestimmter Pathfinder gerade als Begleitfahrzeug, Sicherheitsfahrzeug, Kurierwagen, Einkaufsfahrzeug oder für einen gewöhnlichen Transport eingesetzt wird.

Diese Standardisierung hat zusätzlich einen erheblichen logistischen Vorteil. Fahrer und Sicherheitskräfte müssen nicht auf zahlreiche unterschiedliche Fahrzeugtypen eingewiesen werden, Werkstätten können sich auf ein Modell konzentrieren und Ersatzteile lassen sich zentral bevorraten. Fahrzeuge können außerdem kurzfristig zwischen verschiedenen Aufgaben ausgetauscht werden.

Der Nissan Pathfinder ist damit kein Statussymbol, sondern ein Arbeitsgerät der Organisation: robust, austauschbar, vergleichsweise unauffällig und einfach zu unterhalten.

Bei seinen eigenen Fahrzeugen verfolgt Hugo dagegen eine völlig andere Philosophie. Hier stehen nicht Unauffälligkeit und niedrige Betriebskosten im Vordergrund, sondern Komfort, Abschirmung, Sicherheit und eine möglichst ruhige Fahrgastzelle. Deshalb entscheidet er sich für gepanzerte Rolls-Royce Phantom.

Von der siebten Phantom-Generation lässt Hugo zwei Rolls-Royce Phantom VII als gepanzerte Stretch-Limousinen anschaffen. Die verlängerten Fahrzeuge sollen ihm besonders viel Platz bieten und gleichzeitig einen stark abgeschirmten Innenraum schaffen. Zum Zeitpunkt der Bestellung ist noch nicht vollständig absehbar, wie stark Hugo sich später aus dem öffentlichen Leben zurückziehen wird.

In der Praxis erweisen sich die beiden Stretch-Limousinen jedoch als nahezu überflüssig. Hugo selbst nutzt eine von ihnen lediglich ein einziges Mal. Die Fahrzeuge bleiben ansonsten überwiegend abgestellt und stehen lediglich für den Fall bereit, dass er doch transportiert werden muss.

Als die achte Generation des Phantom erscheint, zieht Hugo daraus die Konsequenz. Er bestellt erneut zwei gepanzerte Rolls-Royce Phantom VIII, verzichtet diesmal jedoch bewusst auf eine verlängerte Sonderkarosserie.

Der Grund ist rein praktisch: Hugo verlässt sein Gebäude inzwischen faktisch nicht mehr. Zwei weitere Stretch-Limousinen würden zusätzliche Kosten, Wartungsaufwand und technische Komplexität verursachen, ohne ihm einen tatsächlichen Vorteil zu bieten. Die normale Phantom-Karosserie bietet bereits mehr als genug Platz und Komfort.

Die beiden Phantom VIII bleiben deshalb vor allem Reserve- und Schutzfahrzeuge. Sie stehen jederzeit bereit, falls Hugo aus medizinischen, sicherheitstechnischen oder anderen zwingenden Gründen transportiert werden muss, sind aber nicht für regelmäßige Fahrten vorgesehen.

Der Phantom passt dennoch sehr gut zu seinen Anforderungen. Seine extrem ruhige Fahrgastzelle, die weiche Federung und der großzügige Innenraum ermöglichen es, das Fahrzeug zu einem weitgehend abgeschirmten Rückzugsraum auszubauen. Durch zusätzliche Panzerung und Schallschutz kann die Außenwelt während einer Fahrt noch stärker ausgeblendet werden.

Damit folgt Hugos gesamte Fahrzeugflotte einer klaren Logik:

Nissan Pathfinder = Arbeitsfahrzeug der Organisation.
Robust, standardisiert, austauschbar, unauffällig und einfach zu warten.

Rolls-Royce Phantom VII Stretch = ursprüngliches persönliches Schutz- und Repräsentationsfahrzeug.
Zwei gepanzerte Fahrzeuge, die sich aufgrund von Hugos zunehmendem Rückzug praktisch als unnötig erweisen.

Rolls-Royce Phantom VIII = persönliches Reserve- und Schutzfahrzeug.
Wieder zwei gepanzerte Fahrzeuge, diesmal bewusst ohne Stretch-Umbau, weil Hugo das Gebäude praktisch nicht mehr verlässt.

Der starke Unterschied zwischen den gewöhnlich wirkenden Nissan Pathfinder und Hugos wenigen Rolls-Royce ist dabei beabsichtigt. Seine Organisation soll im täglichen Betrieb möglichst funktional und unspektakulär auftreten. Nur bei seinen persönlichen Fahrzeugen werden Komfort, Abschirmung und Sicherheit ohne Rücksicht auf die Kosten priorisiert.

Nissan R51 – Bauzeit bis 2012

Nissan R52 – ab Modelljahr 2013

Nissan R53 – ab Modelljahr 2022

Der Rolls-Royce Phantom VII stand bis Ende 2017 bei Hugo in der Garage.

Der Rolls-Royce Phantom VIII steht seid Anfang 2018 bei Hugo in der Garage. 

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