Bellaventra Flotte

Begründung der Flugzeugflotte

Zuerst wird die Falcon 900EX und 2013 dann die Falcon 7X angeschafft, weil sich mit Bellaventra ein regelmäßiger Flugbedarf zwischen mehreren Standorten entwickelt. Besonders wichtig ist die Verbindung zwischen Jersey und der Isle of Man. Auf Jersey befinden sich Hugo, Bellaventra und ein großer Teil seines persönlichen Umfelds, während auf der Isle of Man die Investmentgesellschaft mit Michael Schubert und dem Investmentteam arbeitet. Zwischen beiden Inseln müssen deshalb regelmäßig Mitarbeiter, Unterlagen und kleinere Gruppen transportiert werden.

Daneben dient die Maschine den in Bellaventra beschäftigten Frauen. Sie können damit – soweit die jeweiligen Einreise- und Aufenthaltsvoraussetzungen erfüllt sind – beispielsweise nach London oder Paris fliegen. Gleichzeitig wird die Falcon für Transporte im Zusammenhang mit der Auswahl und Vorbereitung neuer Darstellerinnen eingesetzt. Nach Abschluss der Vorbereitungsphase in Prag können ausgewählte Frauen möglichst direkt nach Jersey gebracht werden. Bei Bedarf können außerdem Flüge nach Russland, in die Ukraine oder zu anderen Herkunftsorten organisiert werden, ohne auf Linienverbindungen und unnötige Zwischenstopps angewiesen zu sein.

Ein weiterer Grund ist Hugos Familie. Die Falcon ermöglicht es, seine Eltern, seine Schwester und andere Familienangehörige unkompliziert von Hamburg nach Jersey und wieder zurück zu bringen. Gerade weil Hugo zunehmend weniger selbst reist, kann seine Familie auf diese Weise regelmäßig zu ihm kommen, ohne dass er für jeden Besuch auf Linienflugpläne angewiesen ist.

Die Maschine ist damit kein reines Luxusflugzeug Hugos, sondern ein ständig verfügbares Transportmittel für Bellaventra, die Verbindung zur Investmentgesellschaft auf der Isle of Man, die Mitarbeiterinnen, das Sicherheitspersonal und Hugos Familie. Ihre Anschaffung ersetzt einen zunehmenden Teil der zuvor notwendigen Charterflüge und gibt der Organisation die Möglichkeit, Abflugzeiten, Passagierzusammensetzung und Flugziele weitgehend selbst zu bestimmen.

Reichweiten

Maximale Reichweite – 75 % als konservative Planungsreichweite

Falcon 900EX: 8.334 km – 6.251 km – Kaufpreis 2004: ca. 35 Mio. €

Bild oben: Falcon 7X Erwerb ab 2013

BBJ 737 Max seit 2019


Begründung der Fahrzeugflotte

Hugo setzt auf Jersey bewusst ausschließlich Mercedes-Benz V-Klassen ein. Es gibt keinen zweiten Fahrzeugtyp für Arbeits-, Begleit- oder Sicherheitsaufgaben. Der gesamte Fuhrpark folgt damit dem Prinzip größtmöglicher Einheitlichkeit.

Auf Jersey ist weniger die Bewältigung großer Entfernungen entscheidend als die Standardisierung der gesamten Fahrzeugflotte. Die Insel ist klein, die Wege sind vergleichsweise kurz, gleichzeitig müssen ständig Mitarbeiter, Sicherheitskräfte, Einkäufe, Gepäck und Ausrüstung zwischen Bellaventra, dem Flughafen, dem Hafen und anderen Zielen auf der Insel transportiert werden.

Die V-Klasse eignet sich dafür besonders gut. Sie bietet ausreichend Platz für mehrere Personen und Ausrüstung und kann sowohl für gewöhnliche Transporte als auch als Begleit-, Sicherheits-, Kurier- oder Einkaufsfahrzeug eingesetzt werden. Gleichzeitig ist sie deutlich unauffälliger als eine große Luxuslimousine und passt damit zu Hugos Wunsch, den gesamten Fuhrpark möglichst funktional und zurückhaltend auftreten zu lassen.

Sämtliche Fahrzeuge sind schwarz und sollen innerhalb der jeweiligen Fahrzeuggeneration äußerlich möglichst gleich aussehen. Lackierung, Scheibentönung, Felgen und äußere Ausstattung werden weitgehend vereinheitlicht. Ein Teil der V-Klassen ist gepanzert, andere Fahrzeuge sind ungepanzert. Entscheidend ist, dass dieser Unterschied von außen möglichst nicht erkennbar ist.

Die gepanzerten V-Klassen sind dabei nicht ausschließlich Hugo vorbehalten. Auch Mitarbeiter können mit ihnen unterwegs sein. Umgekehrt werden die ungepanzerten Fahrzeuge für Einkäufe, Kurierfahrten, Personentransporte und andere alltägliche Aufgaben eingesetzt. Dadurch lässt sich aus dem Auftauchen einer schwarzen V-Klasse nicht ableiten, ob Hugo sich darin befindet.

Je nach Anlass können einzelne Fahrzeuge unabhängig voneinander unterwegs sein, drei V-Klassen gemeinsam fahren oder eine Kolonne aus fünf Fahrzeugen gebildet werden. Auch innerhalb einer solchen Fahrzeuggruppe soll von außen nicht erkennbar sein, welches Fahrzeug Hugo tatsächlich transportiert – oder ob er überhaupt mitfährt.

Diese Standardisierung bietet gleichzeitig erhebliche logistische Vorteile. Fahrer und Sicherheitskräfte bewegen sich innerhalb derselben Fahrzeugfamilie, die Werkstatt muss sich nicht auf zahlreiche unterschiedliche Fahrzeugtypen einstellen und Ersatz- und Verschleißteile können entsprechend vereinheitlicht werden. Fahrzeuge können außerdem kurzfristig zwischen verschiedenen Aufgaben ausgetauscht werden.

Für Hugo selbst bietet die gepanzerte V-Klasse die notwendige Sicherheit und Abschirmung, ohne ihn durch ein außergewöhnliches Luxusfahrzeug sofort hervorzuheben. Auf Jersey werden ohnehin nur vergleichsweise kurze Strecken zurückgelegt. Entscheidender als maximaler Langstreckenkomfort sind deshalb ausreichend Platz, ein bequemer Ein- und Ausstieg, eine abgeschirmte Fahrgastzelle und die Möglichkeit, Hugos Fahrzeug äußerlich zwischen den übrigen V-Klassen verschwinden zu lassen.

Auch das Verhalten der Fahrer gehört zu diesem Konzept. Sie sind ausdrücklich angewiesen, im Straßenverkehr höflich und rücksichtsvoll aufzutreten. Andere Fahrzeuge werden vorgelassen, Fußgängern wird nicht demonstrativ der Weg genommen und eine Fahrzeugkolonne soll sich nicht so verhalten, als beanspruche Hugo Sonderrechte. Dieses Verhalten gilt unabhängig davon, ob Hugo tatsächlich mitfährt.

Damit folgt der gesamte Fuhrpark Bellaventras einer einzigen klaren Logik:

Mercedes-Benz V-Klasse = einziges Fahrzeugmodell des Fuhrparks.
Schwarz, möglichst einheitlich ausgestattet und je nach Aufgabe gepanzert oder ungepanzert. Die Fahrzeuge übernehmen Personentransporte, Sicherheitsbegleitung, Kurierfahrten, Einkäufe und sonstige Aufgaben ebenso wie Hugos persönliche Fahrten.

Gerade diese konsequente Vereinheitlichung ist Teil des Sicherheitskonzepts. Für Außenstehende soll eine schwarze V-Klasse zunächst nur eines bedeuten: Sie gehört zum normalen Fuhrpark Bellaventras. Ob sie Mitarbeiter, Einkäufe, Sicherheitskräfte oder Hugo transportiert, soll sich von außen möglichst nicht feststellen lassen.

Nissan R51 – Bauzeit bis 2012